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"Es bleibt nur Optimismus"

Münchner Merkur hat sich bei drei Tischtennis-Vereinen umgehört

Training findet beim TSV Hofolding derzeit nur online statt (Archivfoto: Verein)

Hallensportarten wie Tischtennis sind von der Pandemie besonders betroffen. Der Münchner Merkur hat sich beim TSV Hofolding, TSV Ottobrunn und beim SV Helfendorf nach der aktuellen Situation erkundigt.

Alternative Trainingsformate in geschlossenen Hallen haben derzeit Konjunktur. Der TSV Hofolding (90 aktive Mitglieder, darunter 45 Kinder) hält den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen vor allem über Online-Einheiten. Neben wöchentlichen Fitness- und Tischtennis-Übungen gibt es die Möglichkeit, sonntags an einem Brettspiel-Abend teilzunehmen, wie Jugendleiterin Daniela Pitz im Merkur-Interview berichtet. Informationen dazu gibt es auf der Vereins-Homepage.

Eine Austrittswelle infolge der Pandemie habe es bei keinem der drei Vereine gegeben. "Aber wieviele wirklich weiterspielen, wird sich wohl erst weisen, wenn wieder ein geregelter Spielbetrieb möglich ist", sagt Quirin Lechner, Abteilungsleiter vom SV Helfendorf (55 aktive Mitglieder, etwa die Hälfte sind Kinder/Jugendliche). Einen stärkeren Einfluss der Pandemie auf die Mitgliederzahl habe es auch in Ottobrunn nicht gegeben. "... Wir danken unseren Mitgliedern in der schweren Zeit für das Vertrauen sehr", wird Reiner Elmers vom TSV Ottobrunn (100 Aktive Mitglieder, 25 Kinder/Jugendliche) zitiert.

Tischtennis nach draußen zu verlagern ist für die drei Vereinsvertreter keine ernsthafte Alternative. "Ich bin kein großer Fan davon, aber es ist eine Möglichkeit, mal wieder an die Platte zu gehen und ein paar Bälle zu spielen", so Lechner gegenüber dem Merkur. Daniela Pitz spricht von einem netten Zeitvertreib. Mit dem Wettkampfsport drinnen habe es aber wenig zu tun.

Mit einer Prognose, wann es wieder in die Hallen geht, tut sich das Trio - wenig verwunderlich - schwer. Lechner und Elmers hoffen auf eine Öffnung im Mai. "Für mich gleicht ein Ausblick derzeit einem Blick in die Glaskugel", sagt Pitz. Und betont weiter: "... Es bleibt nur Optimismus."

Zum Artikel des Münchner Merkurs

Wie geht Ihr Verein mit der Pandemie um? Gibt und gab es schon Austritte von Mitglieder*innen? Was bietet Ihr Verein ggf. als Alternative zum Training in der Halle an? Schreiben Sie uns: bttv@bttv.de

 

 

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